Zweiter Aufzug - Wohin schleichst du eilig und schlau - Wiener Philharmoniker (维也纳爱乐乐团)/Georg Solti (乔治·索尔蒂)
Composed by:Richard Wagner
Wohin schleichst du eilig und schlau
Schlimmer Gesell
Verfluchter Bruder dich braucht' ich hier
Was bringt dich her
Geizt es dich Schelm nach meinem Gold
Verlangst du mein Gut
Fort von der Stelle
Die Stätte ist mein:
Was stöberst du hier
Stör' ich dich wohl im stillen Geschäft
Wenn du hier stiehlst
Was ich erschwang mit schwerer Müh'
Soll mir nicht schwinden
Hast du dem Rhein
Das Gold zum Ringe geraubt
Erzeugtest du gar
Den zähen Zauber im Reif
Wer schuf den Tarnhelm
Der die Gestalten tauscht
Der sein' bedurfte
Erdachtest du ihn wohl
Was hättest du Stümper
Je wohl zu stampfen verstanden
Der Zauberring zwang mir
Den Zwerg erst zur Kunst
Wo hast du den Ring
Dir Zagem entrissen ihn Riesen
Was du verlor'st
Meine List erlangt' es für mich
Mit des Knaben That
Will der Knicker nun knausern
Dir gehört sie gar nicht
Der Helle ist selbst ihr Herr
Ich zog ihn auf
Für die Zucht zahlt er mir nun:
Für Müh' und Last
Erlauert' ich lang meinen Lohn
Für des Knaben Zucht
Will der knick'rige schäbige Knecht
Keck und kühn wohl gar König nun sein
Dem räudigsten Hund
Wäre der Ring gerath'ner als dir
Nimmer erringst du Rüpel den Herrscherreif
Behalt' ihn denn und hüt' ihn wohl
Den hellen Reif
Sei du Herr doch mich heiße auch Bruder
Um meines Tarnhelms lustigen Tand
Tausch' ich ihn dir uns beiden taugt's
Theilen die Beute wir so
Theilen mit dir
Und den Tarnhelm gar
Wie schlau du bist
Sicher schlief ich niemals
Vor deinen Schlingen
Selbst nicht tauschen
Auch nicht theilen
Leer soll ich geh'n
Ganz ohne Lohn
Gar nicht's willst du mir lassen
Nichts von Allem
Nicht einen Nagel sollst du dir nehmen
Weder Ring noch Tarnhelm soll dir denn
Taugen nicht theil' ich nun mehr
Gegen dich doch ruf' ich Siegfried zu Rath und
Des Recken Schwert der rasche Held
Der richte Brüderchen dich
Kehre dich um
Aus der Höhle kommt er daher
Kindischen Tand erkor er gewiß
Den Tarnhelm hält er
Doch auch den Ring
Verflucht den Ring
Lass' ihn den Ring dir doch geben
Ich will ihn mir schon gewinnen
Und doch seinem Herrn
Soll er allein noch gehören