Die Zauberflöte, K. 620 - Act I:"Hm! Hm! Hm!" (Three Ladies, Tamino, Papageno) - Anna-Maria Panzarella/Anton Scharinger/Delphine Haidan/Doris Lamprecht
Written by:Wolfgang Amadeus Mozart
Papageno
Deutet traurig auf sein schloss am mund
Hm hm hm hm hm hm hm hm
Tamino
Der arme kann von strafe sagen
Denn seine sprache ist dahin
Papageno
Hm hm hm hm hm hm hm hm
Tamino
Ich kann nichts thun als dich beklagen
Weil ich zu schwach zu helfen bin
Während tamino die letzten strophen wiederhohlt
Singt papageno mit unter
Hm hm hm hm hm hm
Achter auftritt
Die drey damen vorige
Erste dame
Die königinn begnadigt dich
Nimmt ihm das schloss vom munde
Entlässt die strafe dir durch mich
Papageno
Nun plaudert papageno wieder
Zweyte dame
Ja plaudre lüge nur nicht wieder
Papageno
Ich lüge nimmermehr nein nein
Die drey damen mit ihm
Diess schloss soll meine deine warnung seyn
Alle fünf
Bekämen doch die lügner alle
Ein solches schloss vor ihren mund
Statt hass verleumdung schwarzer galle
Bestünde lieb und bruderbund
Erste dame
Sie giebt ihm eine goldene flöte
O prinz nimm dies geschenk von mir
Dies sendet unsre fürstinn dir
Die zauberflöte wird dich schützen
I'm grösten unglück unterstützen
Die drey damen
Hiemit kannst du allmächtig handeln
Der menschen leidenschaft verwandeln
Der traurige wird freudig seyn
Den hagestolz nimmt liebe ein
Alle fünf
O so eine flöte ist mehr als gold und kronen werth
Denn durch sie wird menschenglück und zufriedenheit vermehrt
Papageno
Nun ihr schönen frauenzimmer
Darf ich so empfehl ich mich
Die drey damen
Dich empfehlen kannst du immer
Doch bestimmt die fürstinn dich
Mit dem prinzen ohn' verweilen
Nach sarastros burg zu eilen
Papageno
Nein dafür bedank ich mich
Von euch selbst hörte ich
Dass er wie ein tiegerthier
Sicher liess ohn' alle gnaden
Mich sarastro rupfen braten
Setzte mich den hunden für
Die drey damen
Dich schützt der prinz trau ihm allein
Dafür sollst du sein diener seyn
Papageno
Für sich
Dass doch der prinz beym teufel wäre
Mein leben ist mir lieb
Am ende schleicht bey meiner ehre
Er von mir wie ein dieb
Erste dame
Hier nimm dies kleinod es ist dein
Giebt ihm eine maschine wie ein hölzernes gelächter
Papageno
Ey ey was mag darinnen seyn
Dritte dame
Darinnen hörst du glöckchen tönen
Papageno
Werd ich sie auch wohl spielen können
Die drey damen
O ganz gewiss ja ja gewiss
Alle fünf
Silber glöckchen zauberflöten
Sind zu eurem unserm schutz vonnöthen
Lebet wohl wir wollen gehen
Lebet wohl auf wiedersehen
Alle wollen gehen
Tamino und papageno
Doch schöne damen saget an
Wie man die burg wohl finden kann
Die drey damen
Drey knäbchen jung schön hold und weise
Umschweben euch auf eurer reise
Sie werden eure führer seyn
Folgt ihrem rathe ganz allein
Tamino und papageno
Drey knäbchen jung schön hold und weise
Umschweben uns auf unsrer reise
Alle fünf
So lebet wohl wir wollen gehen
Lebt wohl lebt wohl auf wiedersehen
Alle ab
Neunter auftritt
Zwey sclaven tragen
So bald das theater in ein prächtiges ägyptisches
Zimmer verwandelt ist
Schöne pölster nebst einem prächtigen türkischen tisch heraus
Breiten teppiche auf sodann kommt der dritte sclav
Dritter sclav
Ha ha ha
Erster sclav
Pst pst
Zweyter sclav
Was soll denn das lachen
Dritter sclav
Unser peiniger der alles belauschende mohr
Wird morgen sicherlich gehangen oder gespiesst
Pamina ha ha ha
Erster sclav
Nun
Dritter sclav
Das reitzende mädchen ha ha ha
Zweyter sclav
Nun
Dritter sclav
Ist entsprungen
Erster und zweyter sclav
Entsprungen
Erster sclav
Und sie entkam
Dritter sclav
Unfehlbar wenigstens ist's mein wahrer wunsch
Erster sclav
O dank euch ihr guten götter ihr habt meine bitte erhört
Dritter sclav
Sagt ich euch nicht immer
Es wird doch ein tag für uns scheinen
Wo wir gerochen
Und der schwarze monostatos bestraft werden wird
Zweyter sclav
Was spricht nun der mohr zu der geschichte
Erster sclav
Er weiss doch davon
Dritter sclav
Natürlich sie entlief vor seinen augen
Wie mir einige brüder erzählten
Die i'm garten arbeiteten und von weitem sahen und hörten
So ist der mohr nicht mehr zu retten
Auch wenn pamina von sarastros gefolge
Wieder eingebracht würde
Erster und zweyter sclav
Wie so
Dritter sclav
Du kennst ja den üppigen wanst und seine weise
Das mädchen aber war klüger als ich dachte
In dem augenblicke
Da er zu siegen glaubte rief sie sarastros namen
Das erschütterte den mohren
Er blieb stumm und unbeweglich stehen
Indess lief pamina nach dem kanal
Und schiffte von selbst in einer gondel dem palmwäldchen zu
Erster sclav
O wie wird das schüchterne reh mit todesangst
Dem pallaste ihrer zärtlichen mutter zueilen
Zehnter auftritt
Vorige monostatos von innen
Monostatos
He sclaven
Erster sclav
Monostatos stimme
Monostatos
He sclaven schaft fesseln herbey
Die drey sclaven
Fesseln
Erster sclav
Läuft zur seitenthüre
Doch nicht für pamina o ihr götter da seht brüder
Das mädchen ist gefangen
Zweyter und dritter sclav
Pamina schrecklicher anblick
Erster sclav
Seht wie der unbarmherzige
Teufel sie bey ihren zarten händchen fasst
Das halt ich nicht aus
Geht auf die andere seite ab
Zweyter sclav
Ich noch weniger
Auch dort ab
Dritter sclav
So was sehen zu müssen ist höllenmarter
Ab
Elfter auftritt
Monostatos pamina die von sclaven herein geführt wird