Neulich war ich in Paris.
Alles fand ich schick und süß.
Wo was los war, blieb ich steh’n,
wollt’ alles hör’n und seh’n.
Am Montmartre sprach ein Mann
eine junge Dame an, und da hörte ich (wie nett!)
das folgende Duett:
„Oui, Madame. Vis-à-vis, Madame,
wohnt ein junger Mann.
Der ist verliebt in Sie, Madame!“
„Non, Monsieur. O, pardon, Monsieur!
Machen Sie sich bitte
keine Illusion, Monsieur!“
„Oui, Madame.
Sagen Sie, Madame,
geh’n wir noch ein bißchen bummeln
auf der Rue, Madame?“
„Non, Monsieur. O, pardon, Monsieur!
Sie sind sehr charmant, doch nun Adieu.“
Aber einmal trafen sie sich wieder,
und da lachte sie ihm zu.
Und ein Rendezvous sagte sie ihm zu!
Und da hörte ich (wie nett!)
an diesem Tage dies Duett:
„Oui, Madame. Vis-à-vis, Madame,
wohnt ein junger Mann.
Der ist verliebt in Sie, Madame!“
„Oui, Monsieur. Kommen Sie, Monsieur,
heute Nachmittag zu mir zum Tee!“
So muss das wohl immer sein!
Erst sagt jede Frau: “O, nein!”
Aber schon bei zweiten Mal wird dieses “Nein” fatal.
Drum ist’s immer wieder schön,
zwei Verliebten zuzuseh’n.
Wo das Herz in Liebe brennt,
gibt’s stets ein Happy end!
Oui, Madame. Madame.
Non, non, Monsieur!
Si, si, Madame! Non! Non! Non!
Aber einmal trafen sie sich wieder,
und da lachte sie ihm zu.
Und ein Rendezvous
sagte sie ihm zu!
Und da hörte ich, wie nett,
an diesem Tage dies Duett:
„Oui, Madame. Vis-à-vis, Madame,
wohnt ein junger Mann.
Der ist verliebt in Sie, Madame.“
„Oui, Monsieur!
Kommen Sie, Monsieur,
heute Nachmittag zu mir zum Tee!“
“Heute nachmittag zu Dir zum Tee?”
“Heute Nachmittag zu mir zum Tee!”