Lebensmut (O wie dringt das junge Leben) - Dietrich Fischer-Dieskau
Lyrics by:Ernst Schulze
Composed by:Franz Schubert
O wie dringt das junge Leben
Kräftig mir durch Sinn und Herz
Alles fühl' ich glühn und streben
Fühle doppelt Lust und Schmerz
Fühle doppelt Lust und Schmerz
Fruchtlos such' ich euch zu halten
Geister meiner regen Brust
Nach Gefallen mögt ihr walten
Sey's zum Leide sey's zur Lust
Nach Gefallen mögt ihr walten
Sey's zum Leide sey's zur Lust
Sey's zum Leide sey's zur Lust
Dieses Zagen dieses Sehnen
Das die Brust vergeblich schwellt
Diese Seufzer diese Thränen
Die der Stolz gefangen hält
Dieses schmerzlich eitle Ringen
Dieses Kämpfen ohne Kraft
Ohne Hoffnung und Vollbringen
Hat mein bestes Mark erschlafft
Lieber wecke rasch und muthig
Hat mein bestes Mark erschlafft
Hat mein bestes Mark erschlafft
Lieber wecke rasch und muthig
Schlachtruf den entschlaf'nen Sinn
Lange träumt' ich lange ruht' ich
Gab der Kette lang mich hin
Gab der Kette lang mich hin
Hier ist Hölle nicht noch Himmel
Weder Frost ist hier noch Gluth
Auf in's feindliche Getümmel
Auf in's feindliche Getümmel
Rüstig weiter durch die Fluth
Auf in's feindliche Getümmel
Rüstig
Rüstig weiter durch die Fluth